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Synagoge in Deva wiedereröffnet

Wiedereröffnung der Synagoge in Deva

Wiedereröffnung der Synagoge in Deva, © Hermannstädter Zeitung

31.03.2019 - Artikel

Am 31. März 2019 lud die jüdische Gemeinde in Deva zur Wiedereröffnung ihrer Synagoge ein. Zahlreiche Vertreter jüdischer Gemeinden aus ganz Rumänien, darunter auch Dr. Aurel Vainer, Präsident der Föderation Jüdischer Gemeinden sowie Vertreter der lokalen Verwaltung und aus dem öffentlichen Leben nahmen an den Feierlichkeiten teil.


In seiner Rede beglückwünschte Konsul Hans E. Tischler die Gemeindemitglieder zu ihrem schönen Gotteshaus und wünschte ihnen ein reiches, erfülltes Gemeindeleben. Die Synagoge stehe für einen Neuanfang jüdischen Lebens in Deva, Glaubensvielfalt und Toleranz.


Auch hob er hervor, dass Rechte, vor allem jene von Minderheiten vielerorts weiterhin fragil seien und deren Schutz uns allen am Herzen liegen sollte. Man könne die Geschichte mit ihren tragischen Ereignissen nicht rückgängig machen, jedoch können alle gemeinsam für eine bessere Zukunft arbeiten, in der ein jeder seinen Platz findet und ein Leben in Würde und Frieden lebt.


Nach langen und umfangreichen Sanierungs- und Konservierungsarbeiten hat die zentral gelegene Synagoge in Deva erneut einen Ehrenplatz inmitten der historischen Bauten der Stadt erhalten. Das Gebäude vom Beginn des 20. Jahrhunderts kann nun neben den Gottesdiensten auch für unterschiedliche kulturelle, museale und ausstellerische Aktivitäten genutzt werden.


Die Feierlichkeiten wurden durch die großartigen musikalischen Darbietungen der berühmten Hakeshet Klezmer Band untermalt.

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