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Besuch bei der Biodiversitätsfarm der Stiftung Conservation Carpathia in Cobor

Besuch bei der Biodiversitätsfarm der Stiftung Conservation Carpathia in Cobor

Besuch bei der Biodiversitätsfarm der Stiftung Conservation Carpathia in Cobor, © Konsulat Hermannstadt

24.07.2020 - Artikel

Durch seinen Besuch der Biodiversitätsfarm in Cobor, Kreis Kronstadt, unterstreicht Konsul Tischler die Notwendigkeit des Schutzes unserer natürlichen Lebensgrundlagen und der heimischen Wälder. Seit 2016 befindet sich die 500 ha große Farm mit einigen restaurierten Dorfhäusern sowie 1.000 ha Waldfläche im Fogarascher Gebirge im Besitz der rumänischen NGO Stiftung Conservation Carpathia.

Cobor ist eine perfekte Mischung aus natürlicher Weidefläche und Flächen mit organischer Landwirtschaft, die dem Erhalt der Biodiversität dienen.

Die Stiftung setzt sich zum Ziel ein neuartiges, erstklassiges Naturschutzgebiet in den Südkarpaten mit Unterstützung der lokalen Gemeinschaften unter Erhalt der Biodiversität entstehen zu lassen. Siebenbürgen ist bekannt für seine besonders reiche Tier- und Pflanzenwelt. Auch in Zukunft  sollen hier Wildtiere unberührte Lebensräume finden und natürliche Entwicklungsprozesse uneingeschränkt passieren können. 

Die Karpaten gehören zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten unseres Kontinents mit dem höchsten Prozentsatz an noch unberührten Baumbeständen, die jedoch durch Eingriffe des Menschen bedroht werden.  

Die Stiftung unterstützt deshalb neben der organischen Landwirtschaft einen sanften, ökologischen Tourismus, der Besuchern die Schönheit der Landschaft und die Vielfältigkeit der Tierwelt nahebringt. Hierzu unterhält die Stiftung ein Schulungszentrum, das sowohl Touristen als auch Schulklassen zur Verfügung steht. Im Rahmen der ökologischen Landwirtschaft züchtet die Stiftung neben Pferden auch das ungarische Steppenrind, das seit Jahrhunderten in Siebenbürgen beheimatet ist.  

Der Erhalt unserer natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen kann den Menschen von heute nicht gleichgültig sind, sondern bleibt eine dringende Herausforderung für uns alle, so Konsul Tischler.

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