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Hermannstädter Gespräche – 30 Jahre Konsulat. Drei Jahrzehnte in einem wachsenden Europa

Hermannstädter Gespräche – 30 Jahre Konsulat. Drei Jahrzehnte in einem wachsenden Europa

Hermannstädter Gespräche – 30 Jahre Konsulat. Drei Jahrzehnte in einem wachsenden Europa, © Konsulat Hermannstadt

27.05.2021 - Artikel

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Konsulats diskutierten am 19. Mai 2021 der Konsul der Bundesrepublik Deutschland, Hans Erich Tischler, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, Dr. Karl-Zeno Pinter, Harald Friedrich (Vorsitzender des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen) Monika Tompos (Redakteurin der Zeitschrift Capital Cultural) sowie Cristian Lupes (Leiter der Hermannstädter Philharmonie) im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums. Die Moderation übernahm Beatrice Ungar (Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung).


Im Mai 2020 jährte sich zum 30. Mal die Gründung des deutschen Konsulats in Hermannstadt. Eine entsprechende Würdigung des Jubiläums war aufgrund der Pandemie im letzten Jahr nicht möglich. Drei Jahrzehnte Schaffenszeit wurden zum Anlass genommen um den runden Geburtstag gemeinsam zu feiern: Zusammen mit Hermannstädter Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Kultur, Medien und Wirtschaft wurde nicht nur ein Blick auf die wechselvolle Vergangenheit, sondern auch auf die Zukunft der Arbeit des Konsulats in Siebenbürgen geworfen: Wie kann weiter proaktiv an den bilateralen Beziehungen in allen Bereichen gearbeitet werden, wie können Kontakte und Dialog vertieft, wie die Zusammenarbeit gestärkt werden?

Das am 28. Mai 1990 eröffnete Konsulat, das in den Anfängen nur für Visaerteilung zuständig war, übernahm über die Jahre zusätzliche Aufgaben mit ständig wachsender Komplexität, die auf dem deutsch-rumänischen Freundschaftsvertrag von 1992 sowie den Abkommen von 1995 über kulturelle und von 1996 über die schulische Zusammenarbeit basieren. 1998 gab das Konsulat den Impuls für die Gründung des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen. Während der Diskussion wurde die wichtige Rolle des Konsulats als Projektinitiator und –begleiter, Vermittler, Ideengeber und Brückenbauer zwischen den beiden Staaten sowohl in der Gegenwart als auch für die Zukunft hervorgehoben. Gemeinsame EU-Werte wie Solidarität leben, für Meinungs- und Pressefreiheit, für Toleranz und gegenseitigen Respekt sowie den Schutz der Minderheiten einzustehen, werden auch weiterhin zu den wesentlichen Grundlagen der Arbeit des Konsulats gehören.

Die Veranstaltung wurde von der ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht gemeinsam mit Vertretern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien organisiert.

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